07.01.2007 Playa del Carmen / Mexiko
Ein erster Blick: auf Playa del Carmen; die Tagesausflügler werden ausgebootet, wir fahren weiter nach Cozumel.
Das Wetter um 6 Uhr morgens: 26,5° C, SO 6, 78%, leicht bewölkt
Gestern die obligatorische Sicherheitsübung, die zu Beginn eines jeden Reiseabschnitts vorgeschrieben ist. Über Bordlautsprecher die Aufforderung, mit angelegter Rettungsweste zum jeweiligen Sammelplatz zu kommen; von dort in die Europa-Lounge, wo traditionellerweise die Belehrung durch den Sicherheitsoffizier stattfindet. Überraschenderweise diesmal allerdings durch unsern nautischen Offizier: Sehr verehrte Damen und Herren von den Chinesendecks, liebe Insassen der Penthouse-Suiten (erste Rufe Hört, hört!), das Wichtigste zuerst: Auch die Rettungsboote unsrer Hütte seien fünfsterneplus, der Hot Man habe vorausschauend in jedem ein paar Champagnerflaschen versteckt. Dann die vier Bootsführer der Rettungsboote; der unsre sei im normalen Schiffsalltag Erster Ingenieur, also im wesentlichen dafür verantwortlich, daß die Eismaschine geht. Während die Erstfahrer auch jetzt noch hingebungsvoll lauschten, machte sich unter den Stammgästen zunehmend Unmut laut; als Moritz Kienast auf die Trüffelreiben in den Rettungsinseln zu sprechen kommen wollte, ergriff der Schweizer Rübenhändler einen der Aschenbecher habe ihn genau beobachtet, auch wenn er im anschließenden Gemenge zunächst einmal untertauchen konnte und warf damit nach dem Offizier. Traf ihn sogar, was innerhalb von Sekunden zu einem allgemeinen Gemenge führte: Mehrere Damen schlugen den Fliehenden mit ihren Gehstöcken Unsern Moritz! Soweit kommts noch! , Frau Stäblein benutzte dazu ihre Handtasche. Trotzdem konnte der Rübenhändler bis zu seinem Dixi-Häuschen fliehen, in dem er sich seitdem verbarrikadiert hat.










