26.02.2007 Sydney / Australien
Ein erster Blick: auf die Sydney Harbour Bridge
Das Wetter um 6 Uhr morgens: 24° C, SO 3, 69%, bewölkt
Die Sydney Harbour Bridge, der Brückenbogen eine 500m breite Stahlkonstruktion, 134m hoch. Spontan beschlossen, den You will never forget the Climb of your Life zu machen, für 189 Australdollar. Sicherheitseinweisung, Alkoholtest, Frau Riebenstein, die seit Istanbul keinen einzigen Champagnerempfang ausgelassen hat, wird wieder heimgeschickt. Neueinkleidung mit Overalls durch den Tour Guide, Eingurten, Halfter-Anlegen, entschlossen beißen wir auf unsre Trensen. Nach dem Climb Simulator Herr Gubick kreidebleich, läßt sich noch schnell eine Windel bringen. Endlich raus und rauf in die genieteten Stahlträger; am ersten Gitterrost, durch dessen Löcher man tief unter uns die Hafenfähren sieht, bricht Frau Wack in Tränen aus, muß zurückgeführt werden. Nach eineinhalb Stunden am höchsten Punkt, zwischen den beiden Flaggenmasten: Enjoy the view, unsre Hütte leuchtend weiß am Kai schräg unter uns, angenehme leichte Brise. Wostock mißbraucht den Moment für einen Urschrei; Herr Gubick übergibt sich; Professor Billhardt zettelt eine Diskussion darüber an, ob Sydney ##wirklich## die schönste Stadt der Welt sei. Nur Herr Drescher vollkommen gelöst, entspannt beiläufig seinen MS-EUROPA-Schirm, den er durch sämtliche Kontrollen gebracht hat, fragt mit seinem verschmitztesten Lächeln, ob uns die Geschichte vom fliegenden Dieter bekannt sei, versteht unsre Antworten natürlich nicht, wünscht uns einen wunderschönen Nachmittag und schwingt sich übers Geländer. Wie er davonschwebt, mit einem Arm am Schirm hängend, mit dem andern winkend, scheint er ein glücklicher Mensch zu sein. Dreht eine Runde über unsrer Hütte, landet auf dem Lido-Deck, wahrscheinlich direkt auf einem Barhocker. Frau Igelbrink: Ob er das auch mit einem normalen Schirm geschafft hätte?










