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ausgewählte Pressestimmen

Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe


"Politycki ist es eigen, aus jeder scheinbar banalen alltäglichen Begebenheit, aus jeder grauen Mitmenschenmaus lyrische Verse zu schmieden, die dem Profanen dezent Hymnisches verleihen."
     (Volker Albers, Hamburger Abendblatt, 8/11/07)

"der praktische Nachweis, daß Kunst klug und unterhaltsam sein kann und sich gar nicht tiefsinnig und Ehrfurcht heischend zu geben braucht"
     (Achim Raven, Goethe live, 11/04)

"schlichtweg einer der ‚besten‘ deutschsprachigen Gegenwartsautoren"
     (Walter Buckl, Eichstätter Kurier, 4/8/04)

"Sechsundsechzig Gedichte zum Schmunzeln genauso wie zum Nachdenken, geprägt von Sprachwitz und Formraffinesse des Autors, immer gepaart mit einer Portion unerträglicher Leichtigkeit des Seins"
     (Noemi Schneider, Fettgerdruckt/Radio M 98,5, 1/7/04)

"jenseits der lyrischen Garküche plaziert"
      (Nico Bleutge, Stuttgarter Zeitung, 18/6/04)

"Matthias Politycki ist der Großwildjäger unter den deutschen Lyrikern (...). Er ist kein Dichter für den Zoo, sondern sein Herz schlägt für die Wildnis, das Abenteuer des Alltags, er spürt in den Straßen der Städte den Spuren nach eines verwundeten Tiers. Blättert man die Seiten seiner Bücher um, hat man roten Sand auf den Fingerkuppen. Er kauert nicht, er lauert auf, er ist ein Dichter des Zweikampfs, er sucht sein Gegenüber und seine Verse sind Treffer (...). Doch alle Anarchie hat bei ihm eine Form (...), selbst die Nachlässigkeit hat Perfektion. Und bei aller Stärke kann er auch sehr schwach werden und zärtlich im Verwundetsein. Denn mehr als alles andere ist er ein Liebender und ein Liebhaber, dem sich die Worte hingeben, weil er ihnen alles gibt (...), was von Fall zu Fall unser Glück ist.
      (Albert Ostermaier, Bayerischer Rundfunk/Lyrik.4, 27/5/04)

"zeigt (...) allen poetischen Archivverwaltern und betulichen Sprachbastlern, die uns Gedichte als lyrischen Mürbezwieback verkaufen wollen, was eine Harke ist (...) – eine wahre Schatztruhe faszinierender Begegnungen."
      (Hellmuth Opitz, SWR, 18/4/04)

"Die ‚Literarische Welt‘ bescheinigt Politycki, ‚ein großartiger Schriftsteller‘ zu sein, der ‚nichts mehr beweisen‘ müsse. Sie hat recht."
      (art & ambiente, März 2004)

"Er (M.P.) schreibt artistisch, doch verliert sich an keiner Stelle in den scheinbaren Sprachwirrsal, seine Verfremdungen bestechen auch durch ihre Solidität; er ist musikalisch, ohne posaunen und trompeten zu müssen; er schreibt Gedichte für Männer, sanft und kräftig, melancholisch und beherzt, verrückt - und schlüssig, exotisch bis vertraut.
Mit den Kantschen Grundsatzfragen "Was dürfen wir hoffen? Was sollen wir glauben? Was können wir tun?", mit denen die Sammlung eröffnet wird, hat das Ganze viel zu tun, nur unterlässt es Politycki, auf Kant - mit Kant zu antworten, Politycki ist heute, und diese Gedichte werden auch in Jahrzehnten vergnügen, Lachen machen, aufwecken."
     (Paul Niemeyer, Buchrezensionen.info, http://www.buchvergleich.de/index.php?readID=137)

"wunderbare Kleinode (...), die verschmitzt und liebevoll den Alltag ins Visier nehmen"
      (Szene Hamburg, 3/3/04)

"Während Lyrik heute ja eher zu den gefährdeten Arten zu rechnen ist, was nicht selten mit den formal wie thematisch schwer zugänglichen aktuellen Hervorbringungen dieses Genres zu tun hat, glänzt Polityckis Sammlung mit überraschendem Witz, Spielfreude, intelligenten Frechheiten und hingebungsvoll gedrechselten Spracherfindungen, die immer ganz nah am Leben sind - und es doch kommentieren und überhöhen, zum Nutzen und zur Freude jedes Lesers."
       (Armin Kratzert, Bayerischer Rundfunk/FS, Lesezeichen, 15/2/04)

"Irgendwie fehlt's ihm einfach an Esprit."
      (Pauli, Kommune, 2/2004)

"Auch wer kein Interesse an derartiger Nahrungszufuhr hat, wird Gefallen an diesem Buch finden. Polityckis Sprachartistik sei Dank. Alltägliche Begebenheiten wie die ‚abträgliche Nebenwirkung von Kioskbesuchen‘ schildert er mit so viel Wortwitz, daß man sie so schnell nicht mehr vergißt."
      (hamburg: pur, 12-25/2/04

"Lyrik für Lyrikmuffel"
       (Ulrich Steinmetzger, Berner Zeitung, 31/1/04)

„Das Profane des Lebens gewinnt für Politycki eine erhabene Qualität, verweist auf einen tieferen Sinn, der in gewissen Momenten der Erfahrungsintensität aufleuchtet (...): Augenblicke, in denen die Welt gleichsam den Atem anhält (...) Politycki ist ein postmoderner Romantiker. (...) Doch Politycki bricht das Schwere der Bedeutung immer durch Ironie. Nicht nur die Wahl der betont niederen Sujets, sondern auch der leichtfüßige Ton der Gedichte, das Augenzwinkern, mit dem die Ergriffenheit durch das schrecklich Schöne dann doch wieder relativiert wird, sind sein Gegengift gegen Todernst und Tiefsinn. (...) In Polityckis gelungensten Gedichten sind Wehmut und Staunen, Ironie und Beschwörung der Schönheit in einer wunderbaren Equilibrik vereint. Dann erweist sich Matthias Politycki als verschmitzter Mystiker der heiligen Profanität.“
     (Jochen Rack, SWR, 10/1/04)

„In bisweilen freien, bisweilen metrisch unterfütterten Versen seziert er (M.P.) die Einsamkeit in der ästhetischen Erfahrung so lange, bis nur noch die Formeln der Sprache übrig bleiben (...) Wenn es P. gelingt, die großen Worte gelassen auszusprechen oder jene ‚heftig, rasch und ohne Maß‘ einsetzenden Gefühle in genaue Rhythmen zu verwandeln, entsteht nicht mehr und nicht weniger als ein gutes Gedicht. Eine kleine, schillernde Seidenraupe: ‚die liegen ganz leicht / auf der Zunge‘.“
     (Nico Bleutge, Der Tagesspiegel, 10/1/04)

„ein kurzweiliges, anspielungs-, formen-, facettenreiches und gutes Lyrikbuch. Freundschaft!“
     (Faltblatt, Fr.9/04)

„Hier handelt es sich nicht um den branchenüblichen Steinbruch voller Sprachgeröll, sondern um eine sinnliche Wundertüte des wahren Lebens. (...) Eine echte Fundgrube voller lässiger, komischer, sentimentaler, trauriger und feinsinniger Gedichte. Unbedingt lesen!“
     (Hellmuth Opitz,Bielefelder Illustrierte/Buch des Monats,12/03)

„angenehm rhythmisiert“
     (Rolf Birkholz, Am Erker, Winter 03/04)

„Viele seiner Gedichte haben den heiteren Charme und Witz der Lyrik von Ringelnatz. Aber er kann auch ganz ernste Töne anschlagen. (...) Köstlich witzig sind seine an die monatliche Playmate des ‚Playboys‘ gerichteten Sonette. (...) Diese nebenbei metrisch experimentierfreudige Lyrik ist zum Verzehr bestimmt.“
     (Anne Stephan-Chlustin, Wiesbadener Kurier, 21/11/03)

„Man muß sich diesen Dichter als einen schlauen Mann vorstellen. Er hat einen Pakt mit dem Alltag geschlossen, er will (...) aus der Mitte der Welt argumentieren und von den auffällig-unauffälligen Ereignissen des mittleren Lebens erzählen. Aber er tut es mit einer Leidenschaft für das Absurde, mit einer heftigen Begeisterung für die schrägen Gestalten des objektiven Humors, so daß dabei am Ende ein kleines, schwarzes Juwel herauskommt, das glitzert wie ein Tropfen Asphalt.“
     (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 1/12/03)

„Auch eingefleischte Lyrikverschmäher dürfen dieses Gedichtbändchen getrost zur Hand nehmen und sich amüsieren. Der bereits durch seinen besonderen Humor bekannte M. Politycki (...) setzt sich hier als Versemacher mit den elementaren Dingen des Lebens auseinander (...) – nichts ist zu gering, als daß man es nicht in Verse gießen könnte. Daß ihm das in höchst vergnüglicher Weise gelingt und dennoch auch der etwas melancholisch-tiefsinnige Unterton nicht fehlt, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung.“
     (Dagmar Härter, ekz-Informationsdienst, November 2003)

„Da bleibt man doch lieber gleich daheim und läßt sich mit des Dichters raffinierten Wortspielereien von fremden Ländern vorflunkern.“
     (Elke Serwe, Lenz/Die besten Bücher, November 2003)

„Schneidige Liebesgedichte, taktisch versierte Verse über Fußball (...), inbrünstige Beschwörungen der Vorzüge des Alleinreisens – alles hat hier Platz. Die zwölf formvollendeten Sonette auf die ‚Playmates‘ der Monate Januar bis Dezember sind atemberaubend. Gedichte, die jeder versteht, Lyrik für alle Lebens- und Liebeslagen.“
     (Hajo Steinert, Focus, 3/11/03)

„Die Palette reicht von still bis schrill, von ernst bis komisch, von nachdenklich bis obszön. Und wem danach ist, nach literarischen Reminiszenzen zu suchen, findet eine ganze Menge Anspielungen auf Benn, einige auf Rühmkorf und – am überraschendsten – auch ein paar Brecht-Anklänge. Man kann, muß aber diesen Vorbildern nicht detektivisch nachspüren, um seine Freude an diesem Gedichtband zu haben.“
     (Gunther Nickel, Literaturblatt für Baden u. Württemberg, 6/03)

„Bin schwer begeistert. (Von allen sieben Abteilungen, will sagen: siebene auf einen Streich!) Natürlich ist die Playmate-Dichtung klasse, Wallungswerte, nicht alternde Knaben, großes Vergnügen! Daß Sie ferne Küsten so viel oder so wenig mögen, jedenfalls so frech nehmen wie weiland Michaux, erheitert mich sehr. Großes Lob auch für ‚Sehr gute Stadt‘. Wir wollen aber nicht vergessen, wie gut Sie Kilometer fressen – jetzt, lieber Herr Politycki falle ich vor Begeisterung bald vom Stengel und das wolle Gott verhüten.“
     (Sibylle Lewitscharoff, 25/10/03)

„Verständliche Gedichte, die zugänglich sind (...), die sich darüber hinaus noch durch einen feinen Humor auszeichnen“
     (Markus Bundi, Mittelland Zeitung, 18/10/03)

„komisch-melancholische Reisebetrachtungen, die bestens gegen Fernweh helfen“
     (Elke Serwe, Financial Times Deutschland, 17/10/03)

„Hohe und vulgäre Töne (...) kess gemischt, dazu eine grandiose Formbeherrschung.“
     (Alexander von Bormann, Die Welt/Literarische Welt, 11/10/03)

„Esoterische und tief gründelnde Lyrik, in der die Sprache am metaphorisch chiffrierten Abgrund balanciert, ist seine Sache nicht. Vielmehr erweist er sich auch in der Lyrik als Apologet der ‚Neuen Lesbarkeit‘, der sich in der Nähe eines Robert Gernhardt oder Peter Rühmkorf wohl fühlt – und dabei durchaus sieht, wie schwer es ist, den scheinbar leichten Ton zu treffen.“
     (Walter Buckl, Donau-Kurier, 8/10/03)

„So witzig kann Lyrik sein!“
     (Neue Vorarlberger Tageszeitung, 5/10/03)

„Auch Sportfans zu empfehlen.“
     (Kleine Zeitung, 5/10/03)

„Sie sind männlich und mögen eigentlich keine Gedichte? Dann sollten Sie diese unbedingt kaufen!“
     (HotelMosaik, Herbst 2003)

„zauberhafte Gedichte, in denen sich Pathos und Schrecken, Einzigartigkeit und Banalität meisterhaft die Chance halten (...) (Darin) begegnen wir einem der virtuosesten Dichter der Gegenwart.“
     (Beat Mazenauer, Der Bund, 4/10/03)

„Ein Bildungshuber ist unser Poeta doctus beileibe nicht. Dezent und unaufdringlich belohnt er aufmerksame Neugier mit vielfältigen Bezügen (...) das ist gediegen.“
     (Fabjan Hafner, Die Presse, 4/10/03)

„Alle Lüste dieser Welt im zeitkritisch komischen Gedicht, das kann Politycki wie einst Kästner.“
     (Tilman Krause, Die Welt/Unsere Besten, 4/10/03)

„Politycki beherrscht die Kunst, den allermodischsten Jargon zu verschmelzen mit den ältesten, traditionellsten Formen.“
     (Uwe Wittstock, Die Welt/Unsere Besten, 4/10/03)

„66 Gedichte, die die Welt bedeuten. Voller Kunst, die sich genießen läßt, ob’s nun um Playmates, exotische Snacks oder lange Nächte geht. Reim und Rhythmus finden sich zu großer Poesie, denn dieser Dichter weiß, was er tut, wenn er was zur Sprache bringt.“
     (Hörzu, 26/9/03)

„Also ich bin ganz weg von diesen Gedichten – so wortvirtuos und so witzig hat bisher nur einer geschrieben: Altmeister Peter Rühmkorf. ‚Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe‘ – kosten Sie mal!“
     (Paul Kersten, Kulturjournal, NDR FS, 1/9/03)

„anti-elitär, gleichwohl formvollendet (...) Über bukowskiesken ‚Männerballaden‘ funkelt ein entfernter Morgenstern: (...) die Chancen (stehen) gut, daß Polityckis pralle Poesie mehr Leser findet als gemeinhin bei Lyrik üblich.“
     (Norbert Tefelski, Tagesspiegel/Ticket, 25/9/03

„ziemlich perfekt“
     (Jörg Plath, Tagesspiegel, 23/9/03)

„Scheinbar leicht hingeschrieben, schimmern die Verse und sind doch so durchtrieben und durchdacht, wie nur beste Lyrik es sein kann.“
     (Hamburger Morgenpost, 18/9/03)

„alles stimmig ... als seien sie (die Worte) Pingpongbälle, die nie ins Aus geraten“
     (jp, Die Welt/Hamburg, 6/9/03)

„Bin von einem Entzücken ins andre geraten und habe mich durch allerhand Tiefsinn hindurchgelacht.“
     (Peter Rühmkorf, 5/9/03)

„ein kunstvoll komponierter ‚Sampler‘, der sich als ‚Hauspostille‘ einem großen Lesepublikum empfiehlt (...) Worauf es ankommt in der Lyrik – genau gefügte Bilder, genau gefügte Melodien und ein eigener Ton – hier wird es mühelos und mit scheinbar großer Leichtigkeit vorgeführt.“
     (Jürgen Abel, Literatur in Hamburg, 9/03)

„Die Bedürfnisse der intellektuellen Männerrunde wissen Matthias Polityckis Gedichte ‚Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe‘ trefflich zu bedienen.“
     (Katrin Hillgruber, Tagesspiegel, 2/9/03)

„Empfehlen möchte ich Matthias Polityckis neuen Gedichtband ‚Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe‘, 66 Gedichte von unerhört kunstvoller Direktheit, schnörkeloser Ironie und entschlossener Verspieltheit. Reisegedichte ohne jede falsche exotische Blüte, und Heimgedichte, in denen der Autor mitleidlos einen "Blick in seine Wunde" gewährt. Ich- und Welterkundungen, gar undeutsch mit heiterer Melancholie, also höchst sympathisch. Und zuletzt gar 12 völlig unpeinliche Sonette an die zwölf Playmates des Monats, wer kann denn sowas!“
     (Martin R. Dean, Empfehlung an die Schweizer Gymnasien, 9/03)

„eine ungewöhnliche Textsammlung mit einer breiten Themenpalette (...) – heiter und traurig, ironisch und böse“
     (Thilo Wennefeld, KlassikRadio, 3/9/03)


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