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ausgewählte Pressestimmen

Ein Mann von vierzig Jahren


„Politycki hat sich einen spröden und für den, der derlei mag, hochkomischen Antihelden geschaffen, der freilich höchst sprachbewußt ist und mit Floskeln hantiert, weil er sie als solche durchschaut und zudem zu variieren im Stande ist. (...) ‚Ein Mann von vierzig Jahren‘ ist bei aller vorgeschobenen Außenweltsättigung ein Bravourstück erzählerischer Artistik: Jede Ungeschliffenheit, die wir in diesem Buch finden, ist eine scheinbare, ist das Ergebnis emsiger Feil- und Raspelarbeit, deren Meisterschaft zuvörderst in der Raffinesse liegt, mit der sie ihre eignen Spruen beseitigt. Mit traumwandlerischer Sicherheit werden die Gefühlsschwankungen und die Denkbewegungen des Helden im Bau der Prosa seismographisch registriert und abgebildet. Die so alltagsbewußt scheinende Sprache ist in Wahrheit eine so artifizielle Prosa, wie man es sich nur wünschen kann. Matthias Politycki schreibt auf der Höhe seines Könnens.“
     (Friedhelm Rathjen, Frankfurter Rundschau, 22/3/00)

"Verzögerung, Verlangsamung, Verhinderung (...) sind mit ursächlich für die unerhörten Manierismen dieser Prosa, die sich ziert und windet, die wie eine Springprozession ewig nicht vorankommen will. Und das ist, merkwürdigerweise, durchaus spannend. (...) Der Leser ist beteiligt, weil er gut geführt wird. (...) Zwei Begabungen des Schriftstellers werden hier erneut sichtbar. Zum einen sein Talent für die Wiedergabe (oder Erfindung) von Dialekten. Eine schwierige Kunst, bei der Autoren leicht baden gehen. (...) Davon profitiert seine Kunst, Dialoge zu bauen. Die andere Begabung betrifft das Gespür für Zeitgeistiges. Wer dereinst etwas über die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts erfahren möchte, der wird bei Politycki fündig werden."
     (Lutz Hagestedt, literaturkritik.de, Nr. 4, April 2000)

"Wie im 'Weiberroman' sind es die satirisch genauen Milieuschilderungen, die im neuen Buch bestechen. (...) Bei aller Turbulenz der Handlung aber bleibt Politycki ein Sprachartist. Sein Buch überzeugt durch Sprachklang, Slang und Sound der Neunziger."
     (Tilman Urbach, Lesezeichen/BR Ferns., 20/2/2000)

„ein praller München-Roman mit bildhaftem Epochen- und Lokalkolorit, (...) wo sich (...) fast spektakulär neben Blödeleien handfeste Kritik an einer launig überzeichneten Gesellschaft findet“
     (Inge Zenker-Baltes, Bremer Nachrichten, 29/4/00)

„Politycki gelingt mit seinem neuen Buch eine kongeniale Fortsetzung des ‚Weiberromans‘. Alle Ingredienien des Vorgängers sind auch hier wieder zu finden (...). Für Menschen um die 40 ist Polityckis Roman eine Pflichtlektüre, (...) aber auch allen anderen sei das Buch empfohlen (...).“
     (Gerhard Pretting, Österreichischer Rundfunk/Seitenweise, Ex Libris, Literaturminiatur, 23/4/00)

„Sich selbst im Weg zu stehen, sich die Tour zu vermasseln, kein Fettnäpfchen auszulassen ist eine Spezialität von Polityckis Figuren. Der Weg ist das Ziel, und auf diesem Weg ist jedes retardierende Moment recht. Auch das Erzählen selbst ist geprägt von solchen Strategien der Verzögerung, Verlangsamung, ja Verhinderung. Sie sind mit ursächlich für die unerhörten Manierismen dieser Prosa, die sich ziert und windet, die wie ein Springprozession ewig nicht vorankommen will. Un das ist, merkwürdigerweise, durchaus spannend.“
     (Lutz Hagestedt, literaturkritik.de)

„bringt (...) den modernen Menschen sehr genau auf den Punkt“
     (Edith Rabenstein, Passauer Neue Presse, 29/5/00)

„Verkleidet in einen Tonfall der Einfachheit gelingt Politycki etwas sehr Schwieriges: eine höchst unterhaltsame Bestandsaufnahme der komplexen Koinzidenz verschiedener Wahrnehmungsweisen, welche ein Bild der Gegenwart ergeben.“
     (Stefan Hentz, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 19/5/00)

„Eher ist es so, daß Politycki einer Ästhetik des Indirekten anhängt, nach dem Motto: Die Nebensachen sind die Hauptsachen, oder: Das Banale ist das Eigentliche.“
     (Martin Ebel, SFB/ORB, radio kultur, 18/5/00)

„Amüsiert kann man dieser brillanten, erotisch-sentimentalen Irr- und Wirrfahrt folgen, die mit eigenwilliger Erzählweise und sprachlichen Marotten lockt, um zielstrebig immer wieder in den angepielten Betten zu landen. Dort aber lauert Frust statt Lust. (...) In eindringlich poetischen Passagen vermag der Autor Stimmungen und Gefühle einzufangen und seine Charaktere bis hin zur letzten Nebenfigur plastisch zu zeichnen. Aber auch verdammt grob oder erfrischend originell kann er alles veralbern, was ihm so unter die Augen kommt. (...) Zugegeben, in Polityckis glanzvoll-unkonventionelle Erzählkultur (...) muß man sich einlesen. Doch entdeckt man rasch die Perfektion der Formulierungen, die Ausgefeiltheit und Ausgewogenheit des Satzbaus – und das Liebenswert-Unbeholfene seines Helden.“
     (Inge Zelker-Baltes, Radio Bremen/Journal für Literatur, 14/5/00)

„Für die Fortschreibung seines ‚Weiberromans‘ hat Politycki abermals eine höchst virtuose Sprache gefunden, in die er seine Helden verstrickt. Auf präzise, vertrackte und oftmals brillante Art klimpert er auf der Klaviatur des Zeitgeists. Lieder, Labels und Leitbegriffe schießen dabei noch üppiger ins Kraut als in den ersten drei Teilen, doch meisterhaft variiert und rhythmisch strukturiert – ein lebhafter Seismograph der Neunzigerjahre.“
     (Beat Mazenauer, Bund, 10/6/00)

„Anstatt fertige Charaktere ins Geschehen zu werfen, erschließen sich die Figuren aus ihren Dingen und ihrem rätselhaften Tun. Mit dem klassischen psychologischen Roman hat das nichts mehr zu tun. Der Autor wird zum Materialsammler, der Roman zum fein gearbeiteten Mosaik.“
     (Jörg Magenau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15/6/00)

„Da (...) alles (...) mit viel Charme, Witz und Esprit erzählt ist, klappt man das Buch nach der Lektüre vergnügt zu und verspürt große Lust, dem Autor dankbar zuzurufen: Schee wars, zäfix!“
     (Gunther Nickel, DIE WELT, 25/3/00)

„Das liest sich amüsant, weil Politycki seinen Helden nicht denunziert und als eine Figur vorstellt, der jeder von uns schon einmal begegnet ist – auch im Spiegel bei der Morgentoilette. Vor allem aber lebt der Roman von seinem Sprachwitz und den vielen doppelt eingelegten Böden.“
     (Stefan Lutz, Berliner Morgenpost, 23/4/00)

„Bei aller Skepsis gegenüber Fortsetzungen: In ‚Ein Mann von vierzig Jahren‘ ist alles enthalten, was den ‚Weiberroman‘ so bemerkenswert machte, und es funktioniert bestens. (...) Die Teilnahme an Schattschneiders Leben ist weiterhin höchst sympathisch infektiös. Man wünscht ihm, er möge es endlich mal auf die Reihe bringen, und sich selber, er möge sich nie ändern. Wann erscheint die nächste Fortsetzung?“
     (Florian Rieger, Klenkes, 2/00)

„(Der Roman) ist bis in die Dialoge hinein witzig und unterhaltsam geschrieben. Politycki vermag zu erzählen, ohne nach amerikanischen Vorbildern Ausschau halten zu müssen. Seine literarischen Überväter sind unüberhörbar keine Geringeren als Lawrence Sterne und Arno Schmidt.“
     (Thomas Diecks, Norddeutscher Rundfunk/Neue Bücher, 27/3/00)

„Wie schon im Weiberroman ist Politycki dort am stärksten, wo er Frauen beschreibt und diese Beschreibung zugleich als Männerphantasie erkennbar macht.“
     (Richard Kämmerlings, Westdeutscher Rundfunk/Meinungen über Bücher, 6/4/009)

„Urteil: Frech (...) Frisch – keine Nippes-Sprache!“
     (BildWoche, 15/4/00)

„Wie schon im Vorläufer betätigt sich Politycki als Archäologe der mittlerweile in der unmittelbaren Gegenwart angelangten Alltagskultur (...)“
     (Klaus Nüchern, Falter, Nr. 12/00)

„(...) und so wird die Lektüre abermals zu einem höchst kurzweiligen und auch originellen Trip durch ein Leben, das in seinen musterhaften Irrungen und Wirrungen so durch und durch menschlich erscheint.“
     (Westfalenpost, 7/4/00)

„Die Wirkung des Romans verdankt sich vor allem dem bizarren, sorgfältig ausgemalten Spektrum Münchner Lebenswelten.“
     (Friedhelm Marx, Kölner Stadtanzeiger, 21/3/00)

„Geschrieben hat Politycki eine Liebesgeschichte aus unserern Tagen, wie sei noch selten erzählt worden ist: völlig unverkrampft, immer wieder humorvoll und total verspielt.“
     (SonntagsZeitung, 2/4/00)

„hochartifiziell“
     (Stefan Bauer, Gong/Bild+Funk, Nr.12, 25/3/00)

„Matthias Politycki inszeniert seine Geschichte mit Tempo und Wortwitz, mit einem an Eckhard Henscheid und anderen Meistern lierarischer Hochkomik geschultem Gespür für die Tonfälle des Alltags und die Abgründigkeit des Banalen. (...) Wenn sich Alltagshistoriker später einmal für das lebensweltliche Inventar der ausgehenden Ära Kohl interessieren sollten – in diesem Roman werden sie fündig werden.“
     (Holger Schlodder, Darmstädter Echo, 20/3/00)

„streckenweise sogar umwerfend komisch und stilistisch brillant“
     (Martin Halter, Saarbrücker Zeitung/Pfälzischer Merkur, 7/4/00)

„das Ganze (ist) viel zu leicht durchschaubar, als daß es witzig sein könnte.“
     (Beatrix Langner, Neue Zürcher Zeitung, 8+9/4/00)

„Auch die neue Schattschneidersche Hinterlassenschaft veralbert mit eitorischem Nachwort, Anmerkungen und unverzichtbarer Sekundärliteratur philologische Praktiken. Obwohl Politycki das Vexierspiel noch einmal spielt, hat es nichts von seinem Glanz eingebüßt. Politycki ist ein geistreicher Zauberer, der ein vertracktes und unterhaltsames Feuerwerk an Kalauern (...), Selbstironie und phatasievollem Jonglieren mit Anspielungen zündet. Seine Sprache, vor allem, wenn sie dem Kneipenvolk und dem Mann von der Münchner Leopoldstraße abgelauscht ist, klingt exakt.
     (Thomas Schäfer, Handelsblatt, 22/3/00)

„ausgesprochen kreativ und witzig“
     (Stefanie Walter, Oberhessische Presse, 30/3/00)

„Und dennoch besitzt dieser in seinen Hemmungen befangene Intellektuelle (Gregor Schattschneider) einen anrührenden Charme. (...) In diesem Staunen beweist Polityckis Roman freilich eine viel subitlere Ironie gegenüber der weiblichen Welt als sie sein so erfolgreicher ‚Weiberroman‘ zum Ausdruck brachte.“
     (Thomas Linden, Kölnische Rundschau, 21/3/00)

„Wunderbar, mit ganz eigener Diktion, erzählt Politycki von Gregors Lebens- und Liebeskatastrophe, trefflich zeichnet er Figuren und Milieus. Hier ist ein Autor am Werk, der in der Wirklichkeit zu Hause ist.“
     (Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 23/3/00)

„raffiniert und vorzüglich erzählt (...), stimmig, süffig und lesenswert.“
     (Claudia Ihlefeld, Heilbronner Stimme/Hohenloher Zeitung, 18/3/00)

„an subversivem und drastischem Humor nur schwer zu überbieten (...) Überhaupt hat Matthias Politycki ein grandioses Händchen für Formulierungen, die ganz viel erzählen (...), das ist schon beneidenswert genial formuliert. (...) Möchten die Nach-uns-Kommenden wissen, wie es uns in Deutschland zwischen den Jahrtausenden ergangen ist, können sie ‚Ein Mann von vierzig Jahren‘ lesen. Es war natürlich anders, aber so war es auch.“
     (Bettina Schmidt, Sächsische Zeitung, 22/3/00)

„Lediglich eines steht fest: Unterhaltung bietet der Schmöker (...)“
     (Ulf Heise, Märkische Allgemeine, 21/3/00)

„Wie zuvor im ‚Weiberroman‘ werden sich viele Lese aufseufzend wiederfinden, diesmal in einem Roman über die 90er-Jahre, einer Zeitgeiststrecke vom Handy-Wahn zum Tattoo-Halsband und jenen blinkenden Feuerzeugen.“
     (Patricia Menacho, Hamburger Morgenpost, 7/3/00)

„Bewundernswert ist nach wie vor, mit welcher Akribie er den geografischen und zeitgeschichtlichen Horizont seiner Geschichte auspinselt.“
     (Joachim Bässmann, DIE WELT, 9/3/00)

„Ob im Netz oder im Buch: Gregor Schattschneiders Lebenweg würde man gern weiterverfolgen.“
     (Thomas Schäfer, Peiner Allgemeine Zeitung, 29/2/00)

„Eine Liebe in den späten 90ern, so wortwitzreich komponiert, daß Kopf und Duden rauchen.“
     (Max, 3/00)

„ein schönes Buch“
     (Hamburger Abendblatt, 2/3/00)

„Mit Lust am Detail beschreibt Politycki die Physiognomie der neunziger Jahre.“
     (Jochen Rack, Bayerischer Rundfunk/Kultur aktuell, 13/3/00)

„Die Ästhetik der Oberfläche – das ist (...) Polityckis Credo, mit dem er literarisch gegen die Befindlichkeiten der 68er ankämpft. Was aber nicht heißt, das dieser Roman blutleer und cool wäre: Politycki sind tatsächlich pralle, lebensechte Alltagsszenen gelungen.“
     (Evva Strasser, Radio Lora München 92,4, 5/3/00)

„“‘Kein Grund zur Panik, die Pubertät hört bei euch Männern ja nicht mal mit vierzig wirklich auf.‘ Zum Ende hin liest sich auch dieser Satz, wie alles in diesem wirklich komischen Roman, abgrundtief ironisch.“
     (Daniel Sturm, Kreuzer, 3/00)

„Immer wieder wird bei Matthias Politycki deutlich, daß das Erzählte vom Humor und den Wortspielereien des Autors lebt. Dadurch sind die Geschichten süffig zu lesen (...). Manches erscheint so abstrus und verrückt, manches aber auch derart realistisch und nachvollziehbar, daß der (...) Leser schon deshalb immer wieder lachen muß.“
     (Wiebke Kahns, Leonberger Kreiszeitung, 7/3/00)

„Politycki hat nicht einfach leere Figurenhülsen geschaffen, um politisch korrekt über das Große und Ganze zu referieren, seine Rollenträger tragen tatsächlich, und zwar an ihrem eigenen Leben (...). Und so sagt der Autor vielleicht mehr über den herrschenden Zeitgeist aus als manch groß angelegte Gesellschaftsstudie.“
     (Markus Bundi, Aargauer Zeitung, 29/2/00)

„einer der handwerklich perfektesten und ästhetisch aufregendsten Romane der deutschen Gegenwartsliteratur (...) Was dieses Buch aus der Masse neuer deutscher Romane (...) herausragen läßt, ist seine raffiniert doppelbödige Konstruktion. Auf einer Ebene als abgründige Liebesgeschichte zu lesen, liefert Polityckis Roman zugleich ein kommentiertes Inventar der unmittelbaren Gegenwart, in dem nichts fehlt, was die Bundesrepublik in den letzten zehn Jahren geprägt hat.“
     (Denis Scheck, Deutschlandfunk, 16/2/00)

„Wie zuvor im ‘Weiberroman’ werden sich viele Leser aufseufzend wiederfinden“
     (Patricia Menacho, Hamburger Morgenpost, 7/3/00)

„Politycki schreibt (...) die besten Generationsromane. (...) Doch, das liest man gern. (...) (ein) brillant geschriebener Roman (...) ‘Ein Mann von vierzig Jahren’ ist beim Europäischen Patentamt sofort anzumelden als Geschichte der 90er Jahre.“
     (Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung, 4+5/3/00)

„Selten ist eine Liebesgeschichte aus unseren Tagen so unverkrampft, humorvoll und verspielt erzählt worden (...) Dies ist Polityckis unterhaltsamster und zugleich literarisch anspruchsvollster Roman - ein literarisches Spiegelkabinett, schrill, schräg und schön. (...) voller gewitzter Dialoge und frecher Blicke unter den Rockschoß des Zeitgeists“
     (Michael Bauer, Focus, 4/3/00)

„Ganz nebenbei überzeugt Polityckis ‚Mann von vierzig Jahren‘ (...) durch seine stilistische Brillanz und erzählerische Vielschichtigkeit. Da wechseln sich fast schon lyrisch-rhythmisierte, hoch poetische Textpassagen mit dialogischen Kabinettstücken. Der ‚Hundsnurscher‘, ein ‚bayuwarisches Urviech‘ und als solches eine ganz besonders liebenswerte Figur des Romans, hätte vermutlich nur folgendes gesagt: ‚Sauba, sog i, do feit si nix.‘“
     (Jürgen Abel, Literatur in Hamburg, 3/00)

„strotzt vor Witz, präziser Beobachtungsgabe und einem Blick für die Zeitgeist-Details der Neuzigerjahre“
     (Klaus Jahnke, journal Frankfurt, 3/00)

„der perfekte Münchenroman - bis in die letzte Dialektfärbung hinein“
     (Tonia Pütz, stern, 24/2/00)

„Man riecht geradezu den Bierdunst zwischen den Zeilen.“
     (Ingo Arend, Freitag, 25/2/00)

„ein avanciert ironischer Generations- und Zeitroman aus dem Milieu der akademischen Oberräte, literarischen Salonlöwen, brabbelnden Börsenposeure und halbweltlichen Luden“
     (Markus Clauer, Die Rheinpfalz, 23/2/00)

„Was diesen Roman vor allem auszeichnet, ist sein Witz, seine sprachliche Artistik. Im ureigensten Sinne genial, wie dieser Autor mit Wörtern jongliert, wie er durch abrupte Wechsel von Ort, Zeit und Befindlichkeit mitten im Satz den Leser düpiert. In derartig rasantem Tempo werden Ereignisse und Gedankengänge abgespult, daß man kaum eine Stelle findet, an der man das Buch für eine Weile zuklappen möchte. (...) Schon der ‘Weiberroman’ wurde von manchen Kritikern zum Kultbuch erklärt. (...) ‘Ein Mann von vierzig Jahren’ ist sogar noch besser - mit ihm setzt Politycki Maßstäbe: Der ultimative Liebesroman, nach dessen Lektüre man für lange Zeit kein anderes Buch mehr in die Hand nehmen möchte ...“
     (Theresia Graw, Bayerischer Rundfunk/B5-Kultur, 23/2/00)

„Man kann dieses Buch (...) als 90er-Jahre-Roman lesen, als München- oder als Neue-Medien-Roman.“
     (Antje Weber, Süddeutsche Zeitung/Münchner Kultur, 23/2/00)

„Politycki ist ein geistreicher Zauberer, der ein vertracktes und unterhaltsames Feuerwerk an Kalauern, Selbstironie und phantasievollem Jonglieren mit Anspielungen zündet. Seine Sprache (...) ist exakt und authentisch (...). Genau seziert er den Zeitgeist und dessen symptomatische Accessoires“
     (Thomas Schäfer, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 22/2/00)

„genauestens recherchiert und in rhythmische Form gebracht“
     (Volker Isfort, Abendzeitung, 23/2/00)

„Seinen (Gregor Schattschneiders) Herzensverwirrungen folgt man mit genauso viel Vergnügen wie den Skurrilitäten seiner Spezl und Nachbarn.“
     (Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 19+20/2/00)

„Sowohl der ‚Weiberroman‘ als auch Polityckis neues Buch wären ohne den Spott, mit dem das Treiben von Editoren und klappentextenden Lektoren bedacht wird, zweifellos um einige komische Facetten ärmer. Vergnügliche Romane wären sie allerdings auch ohne diese Zutaten.“
     (Gunther Nickel, Büchner, 2/00)

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